Bayerische Naherholungsregionen
Naherholungsgebiete stellen nicht nur für Einheimische eine Gelegenheit dar, sich von der Arbeitswoche zu erholen, sondern bieten auch Gästen eine exzellente Gelegenheit, Kontakte in de Region zu knüpfen. Gerade Touristen können die Abwechslung gut gebrauchen. Sie sammeln sich oft um bestimmte Attraktionen und verlieren dabei die Nähe zum eigentlichen Land. Mietet man sich als Auswärtiger in einer der Bad Hindelang Ferienwohnungen ein, ist es ein leichtes den Fäden der Tourismusbranche zu folgen. Postkarten, Reiseführer und Berichte von Bekannten sorgen an vielen Orten für überlaufene Kassenhäuschen und Schlangestehen vorm WC. Dabei bilden diese, selbst wenn man sämtliche Attraktionen zusammen nimmt, nur einen Bruchteil der Sehenswürdigkeiten ab. Andere Orte, welche nicht so stark beworben wurden und gerade deshalb bei den Einheimischen so beliebt sind wie etwa ein lauschiger Platz unter den Markisen im Biergarten, gehen dabei häufig unter.
Viele dieser Naherholungsregionen sind so aufgebaut, dass sie leicht auch hätten zu Touristenzentren werden können. Sie haben oftmals einen historischen Kern, in Form einer Burg, einer Höhle oder eines Sees, wurden aber nur sukzessive erweitert. Zu diesen Erweiterungen zählen dann Wege, Spielplätze, Gastronomie usw. Diese Gebiete befinden sich meistens- leicht erreichbar, in der Nähe von regionalen Zentren, mit der Betonung auf „regional“. Das Businessoutfit für Damen spielt hier noch kaum eine Rolle. Wenn man mit den Menschen redet, kriegt man keine große Geschichte aufgetischt, sondern bescheidenen und entspannten Alltag der Leute aus der Region. Wer Also etwas Erholung vom Urlaub sucht, sollte evtl. seine Vermieter fragen, ob es nicht auch weniger große Attraktionen gibt, die sich in der Nähe befinden und zu denen sie selber an Wochenenden gerne fahren.